Vom Dachzelt bis zur Seilwinde: Fast alles soll möglich sein

Von Lothar Dönges

Die Protagonisten der Sommer-Roadshow von Mitsubishi (von links): der trendige Kleinwagen Space Star, der Eclipse Cross Plug-in Hybrid und der Pick-up L200. Foto: Lothar Dönges

„Mitsubishi demonstriert einmal mehr seine Vielseitigkeit: Vom kompakten Space Star über den sportlich eleganten Eclipse Cross Plug-in Hybrid bis zum robusten L200 lässt sich jedes Modell mit individuellem Zubehör und besonderer Ausstattung auf die persönlichen Wünsche der Kunden zuschneiden.“

Das sagen Werner H. Frey als Geschäftsführer Mitsubishi Motors Deutschland und sein Pressesprecher Jörg Machalitzky unisono im Rahmen der Frühjahrs-Roadshow des japanischen Automobil-Herstellers. Und: „Dabei stehen die Händler als Mitsubishi-Partner für sämtliche Bedürfnisse beratend zur Seite“, ganz nach dem im vergangenen Jahr gegebenen „Wir kümmern uns-Versprechen“.

Nicht allzu viele Kleinwagen können einen Fahrradhalter am Heck montieren. Damit zeigt der meistverkaufte Japaner in Deutschland einen kleinen Teil seiner vielfältigen Möglichkeiten. Foto: Lothar Dönges

Das „Raumwunder“ Space Star

Der Mitsubishi Space Star ist nicht nur das am meisten verkaufte japanische Modell in Deutschland. Der Kleinwagen spielt vor allem im urbanen Umfeld seine Vorteile aus. „Seine kompakten Abmessungen machen ihn agil und wendig, sein Antrieb führt spritzig und sparsam durch den Stadtverkehr. Mit Rückfahrkamera und Schutzleisten für Türen und Ladekante geht es zum Einkaufen oder zur Kita; Sonnenblenden für die hinteren Seitenscheiben und die Heckscheibe schützen den Nachwuchs auf der Rückbank vor starker Sonneneinstrahlung“, so Mitsubishi.

Als „perfektes Stadtauto“ für junge Erwachsene will der Space Star mit seiner Mischung aus knackigem Fünfgang-Schaltgetriebe, sportlichem Fahrwerk und umfangreicher Serienausstattung überzeugen. Optional lässt er sich zum Beispiel mit 15-Zoll-Felgen (876 Euro für den Komplettradsatz), Karosserietieferlegung um 25 Millimeter, einem Front-Styling im Carbon-Design mit roten Zierstreifen und vielen weiteren Styling-Updates aufwerten. Wie bei allen Mitsubishi-Modellen scheint auch beim Space Star die Liste der möglichen Zubehör-Teile fast unendlich.

Für den passenden Klang im so individuell zusammengestellten Space Star sorgt eine Subwoofer-Soundanlage.

Doch der kleine Verwandlungskünstler kann auch anders: Wer kompakte Abmessungen bevorzugt, aber dennoch viel transportieren will, den sollen spezielle Umbauten des City-Flitzers begeistern. Neben Türschutzleisten und einem Ladekantenschutz wird der Space Star unter anderem über Gummimatten und eine Mittelarmlehne mit Staufach und Becherhalter zusätzlich aufgewertet. So soll er für Lieferdienste, Gewerbetreibende oder Kunden, die günstig und schnell umsetzbar mehr Raum benötigen, „die ideale Lösung“ sein. Die Einparkhilfe vorne und hinten schützt das Auto und damit den Fahrer vor Parkremplern. „Innerhalb von 45 Minuten lässt sich das Fahrzeug zurückrüsten, so dass wieder Platz für Mitreisende vorhanden ist“, verspricht Mitsubishi-Sprecher Machalitzky, der auch darauf hinweist, dass auf Wunsch der Kunden diverse Aufbauten mit Schubladen oder Fächern angeboten werden.

Den Space Star bieten die Japaner in der Basis-Version und damit zum Einstiegspreis von 9490 Euro an. Darüber liegen vier weitere Versionen: Select ab 10 790 Euro, Plus ab 12 190 Euro, Select+ ab 13 790 Euro und Top ab 16 290 Euro.

Der Eclipse Cross Plug-in Hybrid macht von Haus aus schon einen sportlichen Eindruck. Die von Mitsubishi im Rahmen der Road-Show gezeigte Mehrfach-Lackierung sorgt bei dem Fahrzeug noch für viel mehr Pep. Foto: Lothar Dönges

Der sportlich-elegante Eclipse Cross Plug-in Hybrid

„Vielseitigkeit“ ist auch das Stichwort für das Coupé-SUV Eclipse Cross Plug-in Hybrid. Auch bei diesem Modell ist die Liste des möglichen Zubehörs „ellenlang“. Für Familien mit Vierbeinern eignet sich etwa das Zubehör-Paket mit Hundebox und -rampe sowie Edelstahl-Ladekantenschutz und Gummimatten. Ein Dachzelt und der entsprechende Umbau am Fahrzeug sowie ein Unterfahrschutz sollen den Eclipse Cross zum „perfekten Begleiter für den Ausflug ins Grüne“ machen.

Wer es stylischer mag, entscheidet sich zum Beispiel für die sportlichere Variante mit Heckspoilerlippe, Dachspoiler, Einstiegsleisten in Carbon-Design, 19-Zoll-Kompletträdern und die um 25 Millimeter tiefer gelegte Karosserie. Zusätzlich gibt es für das Modell individuelle Umbaumöglichkeiten – zum Beispiel eine Blaulicht-Option für Rettungsfahrzeuge.

In allen Varianten kommt die Kombination aus einem 2,4-Liter-Benzinmotor und zwei Elektromotoren zum Einsatz, die eine Systemleistung von 138 kW (188 PS) entwickelt. Im rein elektrischen Fahrmodus ist, nach Angaben von Mitsubishi, dank der 13,8 kWh starken Fahrbatterie eine Reichweite von bis zu 61 Kilometern (nach NEFZ-Messung) möglich. „Damit lässt sich im Alltag eine Vielzahl von Fahrten lokal emissionsfrei und nahezu lautlos zurücklegen“, so Machalitzky und Stefan Büttner von der Mitsubishi-Presseabteilung.

Der Eclipse Cross Plug-in Hybrid kostet in der Basisausstattung 39 990 Euro. Darüber liegen Plus ab 43 590 Euro, Plus mit Select-Paket ab 45 990 Euro, Top ab 47 090 Euro und Top mit Panoramadach ab 48 090 Euro. Für potenzielle Kunden gibt’s nach wie vor die Umwelt-Förderung in Höhe von 9000 Euro, die die genannten Preise deutlich reduzieren.

Die Möglichkeiten, die der L200 potenzieller Kundschaft bietet, scheinen schier unendlich zu sein. Hinter der Doppelkabine lässt sich die großflächige Pritsche von Handwerkern und Bauarbeitern, für den Freizeitbereich und vieles mehr herrichten.
Foto: Lothar Dönges

Der L200 ist der „Profi für Profis“

Für noch mehr Flexibilität und Laderaum hat Mitsubishi den L200 im Programm. Den Pick-up beschreibt der Hersteller so: „Als echter Profi für Profis ist er ein verlässlicher Begleiter im beruflichen Alltag von Handwerkern und Bauarbeitern oder auch für den Einsatz im Freizeit-Bereich.“ So erreichte der L200 im Februar 2022 bei den Pick-up-Verkäufen in Deutschland den Platz zwei.

Die in der Grundausstattung offene Ladefläche gibt’s optional auch mit einer Aluminium-Abdeckung in Form einer Box oder eines Rollos, oder mit einem Schienensystem, um das Ladegut zu sichern.

Auf Wunsch ist der L200 auch mit einem Schubladesystem erhältlich, damit das richtige Werkzeug stets schnell zur Hand ist. Mit einer Seilwinde und Auffahrrampen soll das volle Potenzial des L200 weiter ausgenutzt werden. Auf Wunsch ist der Pick-up auch mit einem speziellen Offroad-Fahrwerk, Unterfahrschutz und Offroad-Kotflügelverbreiterung erhältlich.

Standardmäßig ist der L200 mit einem zuschaltbaren Allradsystem ausgerüstet. Wahlweise steht der permanente Allradantrieb mit Differenzial und Geländeuntersetzung zur Verfügung. „Damit meistert der Pick-up selbst schwierigste Bedingungen“, versichert Fachmann Stefan Büttner.

Da die Anforderungen je nach Arbeitseinsatz sehr unterschiedlich sein können, bietet Mitsubishi zudem individuell nach Wünschen seiner Kunden gefertigte Lösungen an. Dazu gehören zum Beispiel eine stabile Arbeitsfläche, Beleuchtungssysteme oder auch Lösungen für die Stromversorgung von Arbeitsgeräten.

Entsprechend umfangreich ist die Liste der Verkaufspreise. Sie beginnt bei 29 990 Euro für die Basisausstattung und endet in der Topversion ab 42 680 Euro (inklusive Navigations-Paket).

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